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<title>Hōjōki</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hōjōki</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Das <b>Hōjōki</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Japanische_Sprache" title="Japanische Sprache">japanisch</a></span> <span lang="ja-Jpan" class="Jpan" style="font-style:normal">方丈記</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚Aufzeichnungen aus meiner Hütte‘</span>) von <a href="Kamo_no_Ch%C5%8Dmei" title="Kamo no Chōmei">Kamo no Chōmei</a> (1153–1216) gilt als eines von drei Meisterwerken in der literarischen <a href="Gattung_(Literatur)" title="Gattung (Literatur)">Gattung</a> der <i><a href="Zuihitsu" title="Zuihitsu">Zuihitsu</a></i> (Miszellenliteratur). Dieses kurze, aber sehr vielschichtige Werk, das auch als Meisterwerk Chōmeis gilt, wurde 1212, in der ausgehenden <a href="Heian-Zeit" title="Heian-Zeit">Heian-Zeit</a> und in der beginnenden <a href="Kamakura-Zeit" title="Kamakura-Zeit">Kamakura-Zeit</a> vollendet.
</p><p>Die Entstehungszeit dieser Aufzeichnung war geprägt vom Verfall der höfischen Kultur in der Heian-Zeit, von den politischen Wirren um den <a href="Gempei-Krieg" class="mw-redirect" title="Gempei-Krieg">Gempei-Krieg</a> zwischen dem Geschlecht der <a href="Minamoto" title="Minamoto">Minamoto</a> und der <a href="Taira" title="Taira">Taira</a>, dem Aufkommen neuer Strukturen wie der Übernahme der Macht durch den Kriegsadel (<a href="Buke_(Adel)" title="Buke (Adel)">Buke</a>) und dem Vordringen der buddhistischen <i>Schule vom Reinen Land</i> (<a href="J%C5%8Ddo-sh%C5%AB" title="Jōdo-shū">Jōdo-shū</a>). Die Umwälzungen jener Zeit führten zum Verfall der Sitten, zu einer allgemeinen Verunsicherung und Zukunftsangst der Menschen. Das Hōjōki schildert in essayistisch dichter Form die Endzeitstimmung jener Tage und es verwebt persönliches Schicksal, historische Fakten und den Verlust des religiösen Halts zu einem der vielschichtigsten Werke des japanischen Mittelalters.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überblick"><span id=".C3.9Cberblick"></span>Überblick</h2></div>
<p>Die deutsche Textfassung ist im Unterschied zur japanischen in fünf Abschnitte gegliedert. Tagebuchartig wird durchgängig aus der <a href="Typologisches_Modell_der_Erz%C3%A4hlsituationen#Ich-Erzählsituation" title="Typologisches Modell der Erzählsituationen">Ich-Perspektive</a> erzählt. Literarisches Vorbild für das Hōjōki war das Prosawerk „Chiteiki“ (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">池亭記</span>, 982)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Yoshishigeno Yasutane (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">慶滋保胤</span>).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Der erste, sehr kurze und nur zwei Seiten umfassende Abschnitt gibt eines der beiden Grundthemen vor. Es ist eine Wehklage über die Vergänglichkeit der Dinge und des Lebens.
</p>
<dl><dd>„Ferner, wer vermag zu erklären, wofür der Mensch sich so plagt, eine Behausung zu schaffen, wenn sie doch letztlich vergänglich ist, und wie diese ihm solch eine Beglückung sein kann? Dabei scheint es, als ob Herr und Haus darüber stritten, wer von beiden wohl zuerst vergehe“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Im zweiten Abschnitt erfährt der Leser zunächst von gewaltigen Naturkatastrophen, die sich in den circa 40 Lebensjahren des Erzählers zugetragen haben. Von einem verheerenden Brand im Jahr 1175 der ein Drittel der Hauptstadt <a href="Heian-ky%C5%8D" title="Heian-kyō">Kyōtō</a> in Schutt und Asche legte, ist die Rede. Der Feuersbrunst folgte 1180 ein Wirbelsturm, der wie der „Wind des Karama, der in der Hölle braust“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Häuser mit sich riss und Verderben mit sich brachte. Als wäre dies nicht genug Elend, folgte den Naturkatastrophen der Beginn des politischen und sozialen Untergangs. Nach 400 Jahren Kontinuität und Prosperität wurde die Hauptstadt von Kyōtō nach <a href="Fukuhara-ky%C5%8D" title="Fukuhara-kyō">Fukuhara</a> verlegt mit gravierenden Folgen für die Bevölkerung. Bemüht im Schutze des Machtzentrums zu verbleiben, rissen die Menschen hastig ihre Häuser ein und verbrachten sie in die neue Hauptstadt. „Diejenigen, die sagten, daß all diese Veränderungen wohl Vorzeichen größerer politischer Wirren seien, sollten recht behalten.“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Situation ward zusehends prekärer als 1181–82 Dürre und Taifune das Land beutelten und zu Hunger und dem Ausbruch einer Seuche führten. Die Not führte zum Zusammenbruch der Ordnung, Tempel wurden beraubt und zerbrochen; am Ende sind mehr als 42.300<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tote zu beklagen. Als sich 1185 auch noch ein Jahrhundert-Erdbeben ereignete, war jedermann davon überzeugt, dass der Untergang der Welt bereits im Gange war. In diesem Textabschnitt macht Kamo no Chōmei inmitten des Katastrophenszenarios aber auch einen ersten Verweis auf den <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">Buddhismus</a>. Er berichtet von Abt Ryugō, der sich einzig um die Toten kümmert, indem er ihnen in <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a> den Namen <a href="Amitabha" title="Amitabha">Amidas</a> auf die Stirn schreibt.
</p><p>In Abschnitt drei wendet sich der Erzähler vom weltlichen Desaster ab und berichtet von seiner eigenen Lebensgeschichte. Einst mit Rang und Namen bekleidet, führte er bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr ein behagliches und angenehmes Leben. Durch politische Widrigkeiten um seine Stellung gebracht, in der vierten <a href="Jahrzehnt" title="Jahrzehnt">Dekade</a> seines Lebens mit den zuvor geschilderten Katastrophen konfrontiert, entschloss er sich auf Wanderschaft zu gehen und in der fünften Dekade seines Lebens ein Schüler Buddhas zu werden. Nun, da er sein 60-stes Lebensjahr in der Gegenwart der <a href="Erz%C3%A4hlzeit" title="Erzählzeit">Erzählzeit</a> erreicht hat, zieht er sich in eine selbst gebaute <a href="Klause_(Religion)" class="mw-redirect" title="Klause (Religion)">Hütte</a> zurück. Hütte und Inventar werden detailliert geschildert, was für die religiös-geistesgeschichtliche Lesart des Textes bedeutsam ist. Neben einer Schlafstelle befinden sich das <a href="Lotos-Sutra" title="Lotos-Sutra">Lotos-Sutra</a>, eine <a href="Koto" title="Koto">Koto</a>, ein <a href="Biwa" title="Biwa">Biwa</a> und die Bildnisse des auf einem Elefanten reitenden <a href="Samantabhadra" title="Samantabhadra">Bodhisvattva</a> und des Amida Buddha in der kargen Behausung. Der Erzähler gewährt Einblick in sein spirituelles und weltliches Leben, indem er vom mühevollen Rezitieren des <a href="Nianfo" title="Nianfo">Nembutsu</a> erzählt, vom <i>Lautenlied</i> des chinesischen Dichters <a href="Bai_Juyi" title="Bai Juyi">Po Chu-i</a> und den Biwa-Liedern <a href="Minamoto_no_Tsunenobu" title="Minamoto no Tsunenobu">Minamoto no Tsunenobus</a>, die er sich zu eigen macht. Er erzählt von Spaziergängen zur Hütte Seminarus, einem erblindeten und verbannten Sohn des Tennō <a href="Daigo" title="Daigo">Daigo</a> und Genius des Biwa-Spiels.
</p><p>Der vorletzte Abschnitt ist eine Lobpreisung der Einsamkeit und Kargheit der Lebensführung. „Ein Gewand aus Glyzinienbast, Bettzeug aus Hanfleinen“<sup id="cite_ref-ReferenceA_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-ReferenceA-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und das, was die Natur als Essensgabe darreicht, genügen dem einsiedelnden Erzähler. Mit Bezug auf die „Drei-Welten-Lehre“<sup id="cite_ref-ReferenceA_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-ReferenceA-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erteilt er Ruhm und Reichtum vordergründig eine Absage.
</p><p>Der letzte Abschnitt, ebenso kurz wie der einleitende erste, ist weniger erzählend als mehr zweifelnd und fragend aufgebaut. Im weltlichen Leben geschmäht und gescheitert, die religiöse Erleuchtung nicht erreicht zu haben, lässt den Erzähler nach den „Gründen seiner Schwäche“ fragen und am Sinn seines Daseins zweifeln.
Eine Datierungsnotiz: „Niedergeschrieben von dem <i>shami</i> Ren'in am letzten Tag des Monats im zweiten Jahr Kenryaku (1212) in seiner Hütte auf dem Berg Tōyama.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> folgt und beschließt damit das Hōjōki.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literaturgeschichtliche_Einordnung">Literaturgeschichtliche Einordnung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichtlicher_Hintergrund">Geschichtlicher Hintergrund</h3></div>

<p>Die Heian-Zeit wird zumeist mit der Blüte der Literatur und ästhetischen Idealen der Hofaristokratie assoziiert. Doch in der Wirklichkeit hatte der Hofadel im 12. Jahrhundert die Kontrolle über die Landbesitzungen und damit über seine wirtschaftliche Autarkie verloren. Die Fujiwara Familie war Anfang des 12. Jh. so erstarkt, dass sich ein neues Regierungssystem, das <a href="Insei" title="Insei">Insei</a>-System, etablierte. Dem Tennō, dessen Blutslinie nicht zuletzt durch die historiografischen Schriften auf die Götter zurückgeführt worden war, dankte ab, zog sich in ein Kloster zurück und überließ einem Regenten, dem <a href="Kampaku" class="mw-redirect" title="Kampaku">Kampaku</a> die Regierungsgeschäfte. Diese Regierungsform führte zu Spannungen und sich verschärfenden Auseinandersetzungen bei Hofe, die 1156 zu einer militärischen Auseinandersetzung, der <a href="H%C5%8Dgen-Rebellion" title="Hōgen-Rebellion">Hōgen-Rebellion</a> zwischen dem <a href="Sutoku" title="Sutoku">Sutoku</a> Tennō und <a href="Go-Shirakawa" title="Go-Shirakawa">Go-Shirakawa</a> führten. Letzterer obsiegte durch die Hilfe <a href="Taira_no_Kiyomori" title="Taira no Kiyomori">Taira no Kiyomoris</a>. Zum Dank erhielt Kiyomori als Mitglied des Schwertadels einen Hofrang. Es dauerte nicht lange bis Go-Shirakawa des einstigen Verbündeten überdrüssig wurde und in den Minamoto neue Verbündete fand. Erneut überzog ein Krieg das Land. Der Gempei-Krieg, zu dessen Beginn 1180 Kiyomori die Hauptstadt verlegte, sollte fünf Jahre andauern und mit dem Untergang der Taira in der <a href="Seeschlacht_von_Dan-no-ura" title="Seeschlacht von Dan-no-ura">Seeschlacht von Dan-no-ura</a> enden.
</p><p>Diese Ereignisse fanden in dem Hōgen Monogatari und dem <a href="Heike_Monogatari" title="Heike Monogatari">Heike Monogatari</a> der anschließenden Kamakura-Zeit ihren Niederschlag. Die Literatur der Kamakura-Zeit ist eine Literatur der Kriege.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere der erste Teil des Hōjōki schildert die gesellschaftlichen Auswirkungen, die sich aus den politischen Wirren ergaben. Zudem dient dieser Teil auch durch die Angabe der Naturkatastrophen als historiographische Quelle. Das Thema der Vergänglichkeit, als <a href="Conditio_humana" title="Conditio humana">Conditio humana</a>, das sich <a href="Leitmotiv" title="Leitmotiv">leitmotivisch</a> durch die japanische Literatur zieht, prägt mit der daraus entstehenden <a href="Mono_no_aware" title="Mono no aware">Traurigkeit</a> diesen Abschnitt des Werkes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geistesgeschichtlicher_Hintergrund">Geistesgeschichtlicher Hintergrund</h3></div>

<p>Die Katastrophen, in die die Menschen sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts geworfen sahen, bekräftigten die Ansicht, dass man sich nach der buddhistischen Lehre der <a href="Drei_Zeitalter_(Buddhismus)" title="Drei Zeitalter (Buddhismus)">Drei Zeitalter</a> im letzten Zeitalter, dem des Niedergangs (jap. <i>mappō</i>, <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">末法</span>) befand.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Vorstellung nach wird Geschichte nicht als Fortschritt verstanden, sondern als stetiger Untergang. Dieses Zeitalter, das sich auf quälende 10.000 Jahre ausdehnt ist geprägt von einer kontinuierlichen Verschlechterung der sozialen und politischen Lage.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach den chinesischen Schriften gehen dem Letzten Zeitalter das „Wahre Zeitalter“ (jap. <i>shōbō</i>), das 500 Jahre andauert, und das „Zeitalter der Abbildungen“ (jap. <i>zōbō</i>), das 1000 Jahre andauert, voraus. Eine Erleuchtung ist im letzten Zeitalter nicht mehr möglich.
</p><p>Hinzu gesellt sich die Theorie der fünf Epochen, der nach sich die Geschichte in fünf Abschnitte zu 500 Jahren gliedert. Die einzelnen Phasen sind durch einen zunehmenden Verlust menschlicher Fähigkeiten gekennzeichnet. Die letzte Phase des Niedergangs des <a href="Dharma" title="Dharma">Dharma</a> ist die Phase der „Beständigen Konflikte“, gezeichnet durch die Missachtung und Ignoranz der Lehre. Zudem erscheinen im Letzten Zeitalter die „Fünf Unreinheiten“, d.&nbsp;h. häufige Kriege und Katastrophen, die Ausbreitung falscher Lehren, die Zunahme von Begierden, der Schwächung des menschlichen Geistes und Körpers und schließlich die Verkürzung des Lebensalters.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Mönch Genshin (942–1017) erinnert in seiner Schrift „Grundlage der Erlösung“ daran, dass die wichtigsten Ideen des Buddhismus, die <a href="Anicca" title="Anicca">Vergänglichkeit</a> (jap. <i>mujō</i>) und das Leiden (jap. <i>ku</i>) in Vergessenheit geraten waren. Die Menschen waren dem Irrglauben verfallen, dass die Welt real sei und so sind sie nun gefangen im Streben nach dem <a href="Upadana" title="Upadana">Festhalten am Vergänglichen</a>. Auf diese Weise bereiteten sie sich selbst die Hölle auf Erden. Genshin argumentierte abweichend von der Tendai und Shigon Schule, dass nur das feste Vertrauen auf den Amida Buddha zur Erlösung vom <a href="Samsara" title="Samsara">Samsara</a>, dem leidvollen Kreislauf immerwährender <a href="Wiedergeburt_(Buddhismus)" title="Wiedergeburt (Buddhismus)">Wiedergeburt</a> führe. Mit diesem zentralen Gedanken des <a href="J%C5%8Ddo-Shinsh%C5%AB" title="Jōdo-Shinshū">Jōdo-Shinshū</a> änderte er auch den Schwerpunkt der meditativen Bemühungen. Das <a href="Nirwana" title="Nirwana">Nirwana</a> ist nicht mehr länger durch eigene Anstrengungen (jap. <i>jiriki</i>) garantiert, es hängt vielmehr von der Kraft eines Anderen (jap. <i>tariki</i>) ab. Die religiöse Praxis wird hierdurch auf das aufrichtige Beten des <a href="Nembutsu" class="mw-redirect" title="Nembutsu">Nembutsu</a>, der Formel: <i>Namu Amida Butsu</i> kondensiert.
</p><p>1175 gründet der Mönch <a href="H%C5%8Dnen" title="Hōnen">Hōnen</a> auf Genshin rekurrierend die <i>Schule des Reinen Landes</i>. 1206 wurde Hōnen auf Betreiben der Tendai-Schule aus der Hauptstadt verbannt, woraufhin er predigend durch das Land zog. Als ihm fünf Jahre später, 1211 die Rückkehr erlaubt wurde, hatte durch seine Wanderschaft die neue Lehre bereits in weiten Teilen des Landes Fuß gefasst.
</p><p>In diesem Zusammenhang ist auch die ausführliche Beschreibung der Hütte im dritten Abschnitt zu sehen. Das <a href="Lotus-Sutra" class="mw-redirect" title="Lotus-Sutra">Lotus-Sutra</a> ist der zentrale Text der Tendai-Schule. Die Unvereinbarkeit der Tendai-Schule und des neu entstandenen und als Irrlehre angeklagten Amidismus spiegeln sich im Inventar und Aufbau der Hütte wider. Obgleich der Erzähler die Leichtigkeit des Baus und damit die Vergänglichkeit pointiert, ist sie ihm zugleich auch ein liebgewonnenes Objekt geworden, dem er sich verhaftet sieht. Die Qualen des erzählenden Ich im Hōjōki rühren von einer Ambivalenz, die dem Ideal des Lebens in der Zurückgezogenheit in der japanischen Tradition eigen war. Die zentrale Frage ist, ob es sich bei diesem Ideal um ein ästhetisches (<a href="Mono_no_aware" title="Mono no aware">mono no aware</a>) oder ein religiöses handelt?<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Kat%C5%8D_Sh%C5%ABichi" title="Katō Shūichi">Katō Shūichi</a> sieht in der Entwicklung kultureller und ästhetischer Werte den Daseinsgrund (<a href="Raison_d%E2%80%99%C3%AAtre" class="mw-redirect mw-disambig" title="Raison d’être">Raison d’être</a>) der Aristokratie, die ihre politischen Ambitionen verloren hat.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er weist auch auf die Parallelen und Unterschiede zwischen „Chiteki“ und „Hōjōki“ hin. Während die Beschreibung der Hütte selbst in beiden Werken nahezu identisch ist, deutet die Ausstattung der Hütte im Hōjōki auf die Unterschiede hin. Im Chiteki ist es durchaus noch möglich spirituelle Erleuchtung in der Einsiedelei zu erreichen. Man fand Wohlgefallen an der Rezitation des Nembutsu und dem Biwa Spiel in der Einsamkeit. Für den Erzähler des Hōjōki hingegen rückt das Nembutsu in den Mittelpunkt, zugleich aber rührt sich der Zweifel, ob es die religiöse Erlösung tatsächlich erbringen kann.
</p><p>Im letzten Abschnitt nimmt der Erzähler dann explizit Bezug auf Vimalakīrti. Interessanterweise verbrachte der Verfasser des gleichnamigen <a href="Vimalak%C4%ABrtinirde%C5%9Ba" title="Vimalakīrtinirdeśa">Sutra</a> einige Jahre in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit einer zehn Fuß großen Berghöhle (<i>hōjō</i>). Dies inspirierte Chōmei vermutlich auch zum Titel seines Werkes, obgleich Vimalakīrti ansonsten konträr zu Chōmei und dem Erzähler als wohlhabender Kaufmann lebte.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Ich-Erzähler hingegen ist parallel zum politischen Niedergang, parallel zu den gesellschaftlichen Auflösungserscheinungen und letztlich auch parallel zu Chōmeis tatsächlichem Leben in immer kleiner werdende Behausungen gezogen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Würdigung_/_Rezension"><span id="W.C3.BCrdigung_.2F_Rezension"></span>Würdigung / Rezension</h2></div>
<p>Yasuhiko Moriguchi beschreibt in seiner Einleitung zu einer englischen Übersetzung des Hōjōki die musikalische Qualität und die Verwendung der japanischen Sprache. Diese <a href="Melos" title="Melos">Melopoiia</a>, die melodische Kunst, die die Verse erst zu voller Entfaltung bringt, gepaart mit einer Logopoeia, der Kunst dem eigentlichen Wortsinn eine spezifische Nuance mitzugeben,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> reizen die japanische Sprache auch und schaffen so ein stimmungsvolles und <a href="Syn%C3%A4sthesie" title="Synästhesie">synästhetisches</a> Leseerlebnis.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Das Buch lässt sich gut und zügig lesen, ist es mit ca. 40 Seiten doch recht knapp gehalten. Interessant zu lesen ist es vor allem deshalb, da das Denken, die Ängste, Konflikte und die innere Zerrissenheit, nicht nur Chômeis, sondern wohl auch seiner ganzen Zeit zum Ausdruck kommen. Im Werk spiegeln sich neben politischer und sozialer Kritik vor allem das religionsphilosophische Dilemma jener Zeit wieder: Die Unvereinbarkeit des neu aufgekommenen Amida Kults mit konventionellen buddhistischen Vorstellungen, sowie die Verbindung von ästhetischem und religiösen Ideal.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">Dokusha.de</cite><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Autor schildert hier verschiedene Konsequenzen, die er persönlich aus den katastrophalen Erlebnissen jener Zeit gezogen hat. Der Appell zur Änderung des eigenen Lebens ist hierbei schwer zu übersehen. Neben der Wahl zum Eremitenleben nimmt zur Umsetzung dieses Lebensentwurfs der Buddhismus eine wesentliche Rolle ein. Man kann daher den Buddhismus auch als eine Antwort auf die Katastrophen ansehen – ein wesentlicher Begriff hierbei ist mujō (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">無常</span>).“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">FU Berlin</cite><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es ist kein selbständiges gedankliches oder religiöses Erzeugnis, es ist durchaus ein von den Eitelkeiten der Literatur und von den Notwendigkeiten der literarischen Technik getragenes Stimmungsbuch.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">Revon, Japanische Literatur</cite><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Reiz des Hōjōki liegt vor allem in der einfachen, mustergültigen sprachlichen Darstellung, in der knappen Zusammenfassung der leitenden buddhistischen Ideen; darin, dass es uns einen Eindruck in das Leben, Sinnen und Fühlen eines typischen Einsiedlers gewährt, der Gelegenheit gehabt hatte, viele Wechselschicksale des menschlichen Lebens mit eigenen Augen zu beobachten.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">Karl Florenz</cite><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Glossar">Glossar</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erwähnte_Personen"><span id="Erw.C3.A4hnte_Personen"></span>Erwähnte Personen</h3></div>
<ul><li>Genshin – Priester, Gründungsvater des <a href="Amitabha-Buddhismus" title="Amitabha-Buddhismus">Amidismus</a> und Verfasser des <i>Ōjō yōshū</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">往生要集</span>, <i>Grundlagen zur Erlösung</i>)</li>
<li><a href="Minamoto_no_Tsunenobu" title="Minamoto no Tsunenobu">Minamoto no Tsunenobu</a> – <a href="Kanshi" title="Kanshi">Kanshi</a>, <a href="Waka_(Gedicht)" title="Waka (Gedicht)">Waka</a> Dichter und Musiker</li>
<li><a href="Bai_Juyi" title="Bai Juyi">Bai Juyi</a> – chinesischer Dichter der <a href="Tang-Zeit" class="mw-redirect" title="Tang-Zeit">Tang-Zeit</a></li>
<li><a href="Saga_(Tenn%C5%8D)" title="Saga (Tennō)">Saga Tennō</a></li>
<li><a href="Sarumaru_no_Taifu" title="Sarumaru no Taifu">Sarumaru</a> – Dichter der Heian-Zeit</li>
<li><a href="Sutoku" title="Sutoku">Sutoku</a> Tennō</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erwähnte_Orte"><span id="Erw.C3.A4hnte_Orte"></span>Erwähnte Orte</h3></div>
<ul><li><a href="Fushimi-ku_(Ky%C5%8Dto)" title="Fushimi-ku (Kyōto)">Dorf Fushimi</a> – heute Stadtteil Kyōtōs</li>
<li><a href="Hongan-ji" title="Hongan-ji">Ishiyama-Tempel</a> – buddhistischer Tempel der amidistischen <a href="J%C5%8Ddo-Shinsh%C5%AB" title="Jōdo-Shinshū">Jōdo-Shinshū</a></li>
<li><a href="Miyako" title="Miyako">Miyako</a>, hier die Umgebung Kyōtōs</li>
<li><a href="Provinz_Settsu" title="Provinz Settsu">Provinz Settsu</a>, in der die neue Hauptstadt Fukuhara-kyō lag</li>
<li><a href="Suzakumon" title="Suzakumon">Suzaku-Tor</a> – am Ende der nördlichen Ausfallstraße, der gitterartig angelegten Hauptstadt</li>
<li><a href="T%C5%8Ddai-ji" title="Tōdai-ji">Tōdai-ji</a> – Tempel im alten <a href="Nara" title="Nara">Nara</a></li>
<li>Xin Jiang – ein Zufluss des Poyang-Sees und Entstehungsort von Bai Juyis <i>Lautenlied</i></li>
<li><a href="Yodo_(Fluss)" title="Yodo (Fluss)">Yodo-Fluss</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<ul><li>Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. 2. Auflage. <a href="Insel_Verlag" title="Insel Verlag">Insel Verlag</a>, Berlin 2011, ISBN 978-3-458-17527-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>99</span> (übersetzt von Nicola Liscutin).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.date=2011&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783458175278&amp;rft.pages=99&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Insel+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Nelly_Naumann" title="Nelly Naumann">Nelly Naumann</a>, Wolfram Naumann: <cite style="font-style:italic">Die Zauberschale. Erzählungen vom Leben japanischer Damen, Mönche, Herren und Knechte.</cite> 1. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München 1990, ISBN 3-423-11296-4, Aufzeichnungen aus den zehn Fuß im Geviert meiner Hütte, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>253–266</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.atitle=Aufzeichnungen+aus+den+zehn+Fu%C3%9F+im+Geviert+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.au=Nelly+Naumann%2C+Wolfram+Naumann&amp;rft.btitle=Die+Zauberschale.+Erz%C3%A4hlungen+vom+Leben+japanischer+Damen%2C+M%C3%B6nche%2C+Herren+und+Knechte.&amp;rft.date=1990&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=bookitem&amp;rft.isbn=3423112964&amp;rft.pages=253-266&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Deutscher+Taschenbuch+Verlag+%28dtv%29" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Hōjōki</cite>. Kodansha, Tokyo 1980.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.date=1980&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Tokyo&amp;rft.pub=Kodansha" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">鴨長明</span>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aozora.gr.jp/cards/000196/files/975_15935.html"><i><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">方丈記</span>.</i></a> <a href="Aozora_Bunko" title="Aozora Bunko">Aozora Bunko</a>, 22.&nbsp;Juni 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Juli 2012</span> (vollständige japanische Textausgabe online).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.title=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%96%B9%E4%B8%88%E8%A8%98%3C%2Fspan%3E&amp;rft.description=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%96%B9%E4%B8%88%E8%A8%98%3C%2Fspan%3E&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.aozora.gr.jp%2Fcards%2F000196%2Ffiles%2F975_15935.html&amp;rft.creator=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E9%B4%A8%E9%95%B7%E6%98%8E%3C%2Fspan%3E&amp;rft.publisher=%5B%5BAozora+Bunko%5D%5D&amp;rft.date=2004-06-22">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite">Theomaeus Camoensis (d.&nbsp;i. Kamo no Chōmei): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pitaka.ch/eremitorium.pdf"><i>Eremitorium.</i></a> (PDF; 161&nbsp;kB) Alexander Ricius,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Juli 2012</span> (Lateinische Übersetzung des Hōjōki).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.title=Eremitorium&amp;rft.description=Eremitorium&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.pitaka.ch%2Feremitorium.pdf&amp;rft.creator=Theomaeus+Camoensis+%28d.%26nbsp%3Bi.+Kamo+no+Ch%C5%8Dmei%29&amp;rft.publisher=Alexander+Ricius">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.washburn.edu/reference/bridge24/Hojoki.html"><i>Chapter 3 - Medieval - Kamo no Chomei (1153–1216).</i></a> <a href="Washburn_University" title="Washburn University">Washburn University</a>, 2012,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Juli 2012</span> (englische Textfassung des Hōjōki).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.title=Chapter+3+-+Medieval+-+Kamo+no+Chomei+%281153%E2%80%931216%29&amp;rft.description=Chapter+3+-+Medieval+-+Kamo+no+Chomei+%281153%E2%80%931216%29&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.washburn.edu%2Freference%2Fbridge24%2FHojoki.html&amp;rft.publisher=%5B%5BWashburn+University%5D%5D&amp;rft.date=2012">&nbsp;</span></li>
<li>Übersetzungen in weitere Sprachen auf der Webseite der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.meijigakuin.ac.jp/~pmjs/rom/trans_gi.html">Meiji-Universität</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Japanische_Literatur" title="Japanische Literatur">Japanische Literatur</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>William R. LaFleur: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Chōmei as Hermit: Vimalakīrti in the Hōjō-ki</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Karma of Words: Buddhism and the Literary Arts in Medieval Japan</cite>. University of California Press, Berkeley 1983, ISBN 0-520-04600-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>107–115</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=xHkrP1EkOa8C&amp;pg=PA107#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15.&nbsp;Juli 2012]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.atitle=Ch%C5%8Dmei+as+Hermit%3A+Vimalak%C4%ABrti+in+the+H%C5%8Dj%C5%8D-ki&amp;rft.au=William+R.+LaFleur&amp;rft.btitle=The+Karma+of+Words%3A+Buddhism+and+the+Literary+Arts+in+Medieval+Japan&amp;rft.date=1983&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=0520046005&amp;rft.pages=107-115&amp;rft.place=Berkeley&amp;rft.pub=University+of+California+Press" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Yasuhiko Moriguchi, David Jenkens: <cite style="font-style:italic">Hojoki, Visions of a Torn World</cite>. Stone Bridge Press, Berkeley 1996, ISBN 1-880656-22-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>13–28</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=njGpu90WRvkC&amp;pg=PA13#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Yasuhiko+Moriguchi%2C+David+Jenkens&amp;rft.btitle=Hojoki%2C+Visions+of+a+Torn+World&amp;rft.date=1996&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=1880656221&amp;rft.pages=13-28&amp;rft.place=Berkeley&amp;rft.pub=Stone+Bridge+Press" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>S. Noma (Hrsg.): <i>Hōjōki</i>. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&nbsp;549.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Kamo_no_Ch%C5%8Dmei" class="extiw external" title="q:Kamo no Chōmei">Wikiquote: Kamo no Chōmei</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ja:%E6%96%B9%E4%B8%88%E8%A8%98" class="extiw external" title="s:ja:方丈記">Wikisource: 方丈記</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte (japanisch)</div>
<ul><li><span class="cite"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">石津純道</span> (Jundō Ishizu): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ir.kochi-u.ac.jp/dspace/bitstream/10126/1351/1/H017-12.pdf"><i><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">方丈記の精神性</span> (The Religious and Ethical Nature of Hōjōki).</i></a> (PDF; 1,1&nbsp;MB) <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">文理学部国語学国文学研究室</span>, 30.&nbsp;September 1968, <span style="white-space:nowrap;">S. 2</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Juli 2012</span> (japanisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.title=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%96%B9%E4%B8%88%E8%A8%98%E3%81%AE%E7%B2%BE%E7%A5%9E%E6%80%A7%3C%2Fspan%3E+%28The+Religious+and+Ethical+Nature+of+H%C5%8Dj%C5%8Dki%29&amp;rft.description=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%96%B9%E4%B8%88%E8%A8%98%E3%81%AE%E7%B2%BE%E7%A5%9E%E6%80%A7%3C%2Fspan%3E+%28The+Religious+and+Ethical+Nature+of+H%C5%8Dj%C5%8Dki%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fir.kochi-u.ac.jp%2Fdspace%2Fbitstream%2F10126%2F1351%2F1%2FH017-12.pdf&amp;rft.creator=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E7%9F%B3%E6%B4%A5%E7%B4%94%E9%81%93%3C%2Fspan%3E+%28Jund%C5%8D+Ishizu%29&amp;rft.publisher=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%96%87%E7%90%86%E5%AD%A6%E9%83%A8%E5%9B%BD%E8%AA%9E%E5%AD%A6%E5%9B%BD%E6%96%87%E5%AD%A6%E7%A0%94%E7%A9%B6%E5%AE%A4%3C%2Fspan%3E&amp;rft.date=1968-09-30&amp;rft.language=ja">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://kotobank.jp/word/池亭記"><i><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">池亭記</span>.</i></a> In: <i><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">デジタル版 日本人名大辞典+Plus</span> bei kotobank.jp.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 7.&nbsp;Juli 2012</span> (japanisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.title=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%B1%A0%E4%BA%AD%E8%A8%98%3C%2Fspan%3E&amp;rft.description=%3Cspan+lang%3D%22ja-Jpan%22+class%3D%22Jpan%22%3E%E6%B1%A0%E4%BA%AD%E8%A8%98%3C%2Fspan%3E&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fkotobank.jp%2Fword%2F%E6%B1%A0%E4%BA%AD%E8%A8%98&amp;rft.language=ja">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sh%C5%ABichi_Kat%C5%8D" class="mw-redirect" title="Shūichi Katō">Shūichi Katō</a>: <cite style="font-style:italic">A History of Japanese Literature</cite>. Kodansha, Tokyo 1981, ISBN 4-7700-0973-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>251</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Sh%C5%ABichi+Kat%C5%8D&amp;rft.btitle=A+History+of+Japanese+Literature&amp;rft.date=1981&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=4770009739&amp;rft.pages=251&amp;rft.place=Tokyo&amp;rft.pub=Kodansha" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=8" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>11</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=11" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>14–15</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=14-15" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>19</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=19" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-ReferenceA-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ReferenceA_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ReferenceA_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Kamo no Chōmei: <cite style="font-style:italic">Aufzeichnungen aus meiner Hütte</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>42</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C5%8Dj%C5%8Dki&amp;rft.au=Kamo+no+Ch%C5%8Dmei&amp;rft.btitle=Aufzeichnungen+aus+meiner+H%C3%BCtte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=42" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fdokushoka.creeations.de%2Faufzeichnungen-aus-meiner-huette-70">Originals</a></span> vom 31. Dezember 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://dokushoka.creeations.de/aufzeichnungen-aus-meiner-huette-70">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://dokushoka.creeations.de/aufzeichnungen-aus-meiner-huette-70">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/dokushoka.creeations.de</span>, 2008</span>
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